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Index misst Digitalisierung, Dekarbonisierung und ROE

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Der SEED-Index misst erstmals, wie viel CO2 deutsche Unternehmen mit digitalen Technologien einsparen und wie stark ihr Ergebnis dabei wächst. Für 2023 kommt er auf 53 von 100 Punkten.

  • Das Vodafone Institut hat den Index im April 2024 veröffentlicht; 2023 sparten digitale Technologien danach 31 Megatonnen CO2 und brachten 28 Milliarden Euro mehr EBIT.
  • Die Studie betrachtet Unternehmen aus den Sektoren Gebäude, Industrie, Landwirtschaft, Logistik und Strom.
  • Für Unternehmen ergibt sich daraus keine Frist.

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Das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation hat im April 2024 den SEED-Index veröffentlicht. Er misst erstmals, wie stark deutsche Unternehmen 2023 mit digitalen Technologien ihre CO2-Emissionen gesenkt und dabei ihre Profitabilität gesteigert haben. Erstellt hat die Studie Accenture im Auftrag des Instituts. Sie untersucht die fünf Sektoren Gebäude, Industrie, Landwirtschaft, Logistik und Strom und wertet 26 Anwendungsfälle aus, die laut Studie fast 95 Prozent der von Unternehmen adressierten CO2-Emissionen abdecken.

Für 2023 kommt der Index auf 53 von 100 Punkten. Deutsche Unternehmen schöpfen das Potenzial digitaler Anwendungen damit nur zur Hälfte aus. Die Adaptionsrate digitaler Technologien zur Dekarbonisierung lag bei 29 Prozent. Das sparte etwa 31 Megatonnen CO2, über vier Prozent der Gesamtemissionen Deutschlands im Jahr 2022, und steigerte das EBIT um rund 28 Milliarden Euro. Den größten absoluten Zuwachs hatte die Industrie mit fast 23 Milliarden Euro (Vodafone Institut, Stand April 2024).

Bis 2030 erwarten die befragten Unternehmen eine Adaptionsrate von 45 Prozent. Nach der Studie könnte Digitalisierung den EBIT-Zuwachs bis dahin auf 53 Milliarden Euro steigern und 36 Prozent mehr CO2 einsparen. Mit rund 42 Megatonnen trügen digitale Technologien fast zehn Prozent zum CO2-Ziel 2030 der Bundesregierung bei. Zum digitalen Vorreiter soll bis 2030 der Gebäudesektor werden, mit einer Adaptionsrate von 65 Prozent.

Förderprogramme nennt die Publikation nicht. Der Index zeigt, wo die Studie Einsparpotenzial durch Digitalisierung sieht. Welche Förderung für ein einzelnes Vorhaben in Frage kommt, beantwortet er nicht.

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