Förderaufruf „Transformationstechnologien“ NRW
Das Programm ist seit 31. Dezember 2025 geschlossen. Der Förderaufruf vom Oktober 2024 unterstützte Produktionskapazitäten für Batterien, Solarpaneele, Windturbinen, Wärmepumpen und Elektrolyseure in Kohleregionen.
- Derzeit ist keine Einreichung möglich; eine neue Förderbekanntmachung „Netto-Null-Technologien“ soll voraussichtlich im 4. Quartal 2026 erscheinen.
- Berechtigt waren Unternehmen mit Niederlassung in Deutschland, deren Vorhaben in einem Fördergebiet des Investitionsgesetzes Kohleregionen wirkt.
- Bis zur neuen Bekanntmachung gibt es keine Frist; in Nordrhein-Westfalen hilft der Projektträger Jülich bei der Erstberatung.
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2 Minuten LesezeitDas Programm ist seit 31. Dezember 2025 geschlossen (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und Projektträger Jülich, Stand 3. Oktober 2026). Am 16. Oktober 2024 hatte das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE) den Förderaufruf „Transformationstechnologien“ des Bundesprogramms STARK vorgestellt. STARK steht für „Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerksstandorten“.
Mit der Novelle von STARK förderte der Bund kleine, mittlere und große Unternehmen direkt bei der Produktion von Batterien, Solarpaneelen, Windturbinen, Wärmepumpen, Elektrolyseuren und anderen Transformationstechnologien. Gefördert wurden Investitionen in den Auf- und Ausbau von Produktionskapazitäten, auch für Ausrüstung zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur erwartete davon einen Anreiz für Investitionen und neue Industriearbeitsplätze.
Antragsberechtigt waren Unternehmen mit einer Niederlassung in Deutschland. Das Vorhaben musste in einem Fördergebiet nach §§ 2, 11 und 12 Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG) wirken. In Nordrhein-Westfalen galt STARK im Rheinischen Revier und im 5-Standorte-Programm mit Duisburg, Gelsenkirchen, Hamm, Herne und dem Kreis Unna. Die Förderquote lag laut MWIKE je nach Standort und Unternehmensgröße zwischen 15 und 40 Prozent (Stand 16. Oktober 2024). Projektskizzen waren bis zum 6. Dezember 2024 einzureichen. Zuwendungen nach der Förderbekanntmachung waren bis zum 31. Dezember 2025 befristet.
Das Verfahren war zweistufig und begann mit einer Projektskizze beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH. Derzeit nimmt der Projektträger Jülich keine Einreichungen an. Geplant sind sie aber. Die neue Förderbekanntmachung soll voraussichtlich im 4. Quartal 2026 erscheinen; aus „Transformationstechnologien“ wird dann „Netto-Null-Technologien“. Für Vorhaben in Nordrhein-Westfalen unterstützt der Projektträger Jülich die Landesregierung bei der Erstberatung.
Bund und Land unterstützen den Strukturwandel im Rheinischen Revier mit insgesamt mehr als 14,8 Milliarden Euro; bis Oktober 2024 waren dort 205 Projekte mit rund 1,88 Milliarden Euro bewilligt (MWIKE, Stand 16. Oktober 2024). Für das 5-Standorte-Programm stellt der Bund bis zu 662 Millionen Euro bereit. Für neue Produktionsvorhaben gelten die Bedingungen der kommenden Bekanntmachung. Diese liegen noch nicht vor.