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Solarstrom und Wärmepumpen

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Erneuerbare Energien haben 2024 weiter zugelegt, vor allem beim Strom. Das zeigt die Jahresbilanz der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) am Umweltbundesamt (UBA).

  • Laut UBA (Stand 10. März 2025) stieg der Anteil der Erneuerbaren am Energieverbrauch 2024 auf 22,4 Prozent, am Bruttostromverbrauch auf 54,4 Prozent.
  • Die Zahlen beschreiben den Energiemarkt in Deutschland; Antragsberechtigte nennt die Statistik nicht.
  • Für Unternehmen ergibt sich daraus keine Frist.

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Das Umweltbundesamt (UBA) hat am 10. März 2025 die Jahresbilanz der erneuerbaren Energien für 2024 vorgelegt. Erstellt hat sie die Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) am UBA. Über alle Sektoren stieg ihr Anteil am Energieverbrauch für Strom, Wärme und Verkehr auf 22,4 Prozent, nach 21,6 Prozent im Vorjahr.

Beim Strom gab es einen Rekord. Mit 284 Terawattstunden wurde so viel erneuerbarer Strom erzeugt wie nie zuvor, 3 Prozent mehr als 2023. Der Anteil am Bruttostromverbrauch stieg von 52,9 auf 54,4 Prozent. Windenergie an Land und auf See lieferte mit 138,9 TWh den größten Teil, auch wenn ihre Erzeugung bei durchschnittlicher Witterung um 2 Prozent zurückging. Zugelegt haben dagegen Solarstrom mit 74,1 TWh und, nach einem regenreichen Jahr, die Wasserkraft mit 22,2 TWh.

In der Wärme stieg der Anteil der Erneuerbaren von 18,0 auf 18,1 Prozent. Treiber waren die Wärmepumpen: Die mit ihnen nutzbar gemachte Umwelt- und Erdwärme wuchs laut UBA-Hintergrundpapier um 15 Prozent. Im Verkehr ging der Anteil dagegen von 7,6 auf 7,2 Prozent zurück. Der Biodieselverbrauch sank stark, unter anderem wegen einer Änderung der 38. Bundesimmissionsschutzverordnung. Mehr erneuerbarer Strom im Verkehr glich das nicht aus.

Durch erneuerbare Energien wurden 2024 rund 256 Mio. t CO₂-Äquivalente vermieden, nach 250 Mio. t im Vorjahr. In neue Anlagen flossen 32,0 Milliarden Euro, weniger als im Rekordjahr davor. Der Betrieb bestehender Anlagen brachte wirtschaftliche Impulse von 23,3 Milliarden Euro (UBA, Stand 10. März 2025).

Inzwischen liegen die Zahlen für 2025 vor. Laut UBA stieg der Anteil am Bruttoendenergieverbrauch auf 23,8 Prozent und am Bruttostromverbrauch auf 55,1 Prozent (UBA, Stand 5. März 2026). Einzelne Werte für 2024 hat das Amt dabei korrigiert, etwa die Wärme auf 18,2 und den Verkehr auf 7,4 Prozent. Für die Planung eines Vorhabens sind damit die Zahlen für 2025 maßgeblich.

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