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KMU-innovativ: Attraktive Förderung von F&E-Vorhaben

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Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt mit KMU-innovativ Spitzenforschung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

  • Im Feld Zukunft der Wertschöpfung entfällt ab dem 15. April 2026 die ESF Plus-Kofinanzierung; für Medizintechnik gibt es eine eigene Richtlinie.
  • Gefördert werden Einzel- und Verbundvorhaben von Unternehmen mit Kompetenz im jeweiligen Technologiefeld.
  • Projektskizzen reichen Sie online zu den Stichtagen 15. April und 15. Oktober ein.

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Im Juni 2025 haben wir die Förderinitiative KMU-innovativ vorgestellt. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt damit Spitzenforschung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), vor allem risikoreiche Forschungsvorhaben. Die Initiative läuft seit 2007. Bis Dezember 2025 wurden 3.100 Vorhaben als Einzel- oder Verbundprojekt gefördert und 2,4 Milliarden Euro bereitgestellt (BMFTR, Stand Dezember 2025).

KMU-innovativ ist in Technologiefelder eingebunden: Biomedizin, Bioökonomie, Elektronik mit autonomem Fahren und Hochleistungsrechnen, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Klima und Energie, Materialforschung, Medizintechnik, Photonik und Quanten, Ressourcen und Kreislaufwirtschaft sowie Zukunft der Wertschöpfung. Die Einzelheiten der Förderung regelt die Bekanntmachung des jeweiligen Felds. Auch in den Dienstleistungsbranchen investieren laut BMFTR vor allem KMU in Forschung und Entwicklung.

Gefördert werden Einzel- und Verbundvorhaben von Unternehmen mit Kompetenz im jeweiligen Technologiefeld. In Verbünden mit Forschungseinrichtungen oder größeren Unternehmen muss der Nutzen in erster Linie den beteiligten KMU zugutekommen. Für den Nachweis des Eigenkapitals gelten einfache Regeln, wenn die Eigenanteile aller BMFTR-geförderten Vorhaben eines Unternehmens unter 100.000 Euro im Jahr liegen (BMFTR, Stand 3. Oktober 2026). Seit unserer Meldung haben sich einzelne Felder geändert. Im Feld Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität war der 15. Oktober 2025 der letzte Stichtag. Für Medizintechnik gibt es seit dem 6. Februar 2026 eine eigene Richtlinie. Ab dem 15. April 2026 entfällt im Feld Zukunft der Wertschöpfung die ESF Plus-Kofinanzierung; dort sind damit alle Stichtage gleich.

Das Verfahren ist zweistufig. Zuerst reichen Sie eine Projektskizze über das Skizzentool online ein, spätestens zum Stichtag 15. April oder 15. Oktober. Das Auswahlergebnis kommt in der Regel innerhalb von drei Monaten. Über die Bewilligung wird in der Regel innerhalb von drei Monaten nach Vorlage der vollständigen Unterlagen entschieden. Fragen beantwortet der Lotsendienst für Unternehmen kostenfrei unter 0800 26 23 009.

Für ein Vorhaben heißt das: Die Förderung setzt ein risikoreiches Forschungsprojekt in einem der Technologiefelder voraus. Das Beratungsangebot richtet sich ausdrücklich auch an Unternehmen, die sich erstmals um Fördermittel bewerben.

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