Nordrhein-Westfalen fördert Innovationen
Nordrhein-Westfalen und die EU fördern mit dem Innovationswettbewerb Energie.IN.NRW Technologien für Energiesystem, Industrie und Gebäude. In der zweiten Runde wurden 16 Projekte mit rund 27 Millionen Euro ausgewählt.
- Das Land meldete die Auswahl am 15. August 2024; die dritte Runde endete am 23. November 2024.
- Teilnehmen konnten Verbünde mit mindestens einem kleinen oder mittleren Unternehmen aus NRW, dazu Forschungseinrichtungen, Kommunen, Kammern und Vereine.
- Derzeit ist keine Einreichung möglich; eine weitere Runde ist laut Innovationsförderagentur NRW nicht geplant.
Langversion
2 Minuten LesezeitDas Programm ist seit 23. November 2024 geschlossen (Innovationsförderagentur NRW, Stand 3. Oktober 2026). An diesem Tag endete die dritte Einreichungsrunde des Innovationswettbewerbs Energie.IN.NRW. Eine weitere ist derzeit nicht geplant. Die Meldung vom 15. August 2024 betraf die zweite Runde: Ein unabhängiger Begutachtungsausschuss hatte 16 Projekte zur Förderung ausgewählt.
Mit dem Wettbewerb fördern das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union Projekte, die Technologien für das Energiesystem der Zukunft, eine klimaneutrale Industrie sowie klima- und ressourcenschonende Gebäude entwickeln und zur Marktreife bringen. Als Leitlinien nennt das Land Versorgungssicherheit, niedrige Preise und Wirtschaftlichkeit. In der zweiten Runde ging es unter anderem um Ressourcen- und Energieeffizienz in der Industrie, um Wasserstoff- und Methanolgewinnung und um Lastspitzen im Stromnetz.
Für die 16 Projekte stehen rund 27 Millionen Euro aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 bereit (MWIKE, Stand 15. August 2024). Für den gesamten Wettbewerb stellen Land und EU rund 105 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert wurden nur Verbundvorhaben. Beteiligt sein musste mindestens ein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) aus Nordrhein-Westfalen. Teilnehmen konnten außerdem Großunternehmen in Zusammenarbeit mit KMU, kommunale Unternehmen und Einrichtungen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Kammern, Vereine und Stiftungen.
Eingereicht wurde in Runden: In der zweiten gingen 44 Skizzen von 156 Förderinteressierten ein, in der dritten 62 Skizzen von 210. Für den Start der dritten Runde nennt die Pressemitteilung den 24. August 2024, die Programmseite den 23. August 2024.
Für ein neues Vorhaben steht der Wettbewerb nicht offen, auch wenn die Förderdatenbank des Bundes ihn weiter als aktives Programm führt, in dem keine Antragstellung mehr möglich ist.