Potenzialanalyse zu Energiedienstleistungen
Die Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) im BAFA hat erstmals untersucht, welches Einsparpotenzial im Markt für Energiedienstleistungen steckt.
- Die BfEE hat die Potenzialanalyse am 1. April 2025 veröffentlicht; das erschließbare Einsparpotenzial liegt danach bei 283 TWh.
- Betrachtet wurden private Haushalte, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen sowie Industrie.
- Für Unternehmen ergibt sich daraus keine Frist.
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1 Minute LesezeitDie Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat am 1. April 2025 eine Potenzialanalyse Energiedienstleistungen veröffentlicht. Gemeinsam mit der Prognos AG hat sie damit erstmals eine solche Analyse für den Markt der Energiedienstleistungen erstellt.
Im Blick hatte die Studie vor allem Energieberatung, Energiemanagement und Contracting, und zwar jeweils in den Sektoren private Haushalte, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen sowie Industrie.
Das zentrale Ergebnis: Über diese Dienstleistungen lässt sich ein Einsparpotenzial von 283 TWh erschließen. Das sind laut BfEE rund 16 Prozent des Endenergieverbrauchs von 1.718 TWh in den betrachteten Sektoren (BfEE, Stand 1. April 2025). Bei den Energiekosten beziffert die Studie die mögliche Einsparung auf bis zu 37 Mrd. Euro im Jahr, davon rund 28 Mrd. Euro bis zum Jahr 2045.
Die BfEE spricht von zusätzlichem Potenzial. Einen Hebel sieht die BfEE im systematischen Abbau von Hemmnissen, der Tempo, Breite, Tiefe und Wirksamkeit der Energiedienstleistungen erhöhen soll. Welche Hemmnisse im Einzelnen gemeint sind und welche Maßnahmen folgen sollen, nennt die Kurzmeldung nicht.
Für ein Unternehmen beschreibt die Studie den Markt und kein Förderprogramm; welche Förderung für eine Energieberatung, ein Energiemanagement oder ein anderes Effizienzvorhaben gilt, regelt das jeweilige Programm.